Rissverpressung & Rissinjektion
Druckwasserdichte Schließung von Rissen in Beton und Mauerwerk nach WTA-Standard
Risse in Betonbauteilen, Fundamenten oder Kellerwänden bilden offene Einfallstore für drückendes Grund- und Schichtenwasser. Über Hochdruck- und Niederdruckinjektionen dichten wir Risse, Arbeitsfugen und Hohlräume im Bauwerk dauerhaft und elastisch ab oder stellen die Kraftschlüssigkeit des Bauteils wieder her.
Eine erfolgreiche Rissverpressung erfordert fundiertes bauphysikalisches Fachwissen über Rissursachen, Rissbreitenänderungen und Injektionswerkstoffe. Mainflow Systeme injiziert nach den Vorgaben des WTA-Merkblatts 4-4 und der DIN EN 1504-5. Ob akuter Wassereinbruch oder statische Konsolidierung – wir wählen das technisch exakt passende Injektionsmedium.
Festpreis-Garantie
Ehrliche, kalkulierbare Angebote ohne versteckte Aufschläge oder nachträgliche Kosten.
Lokales Aufmaß
Kostenlose Erstberatung und Aufmaß direkt vor Ort im gesamten Rhein-Main-Gebiet.
Ergebnisse im Direktvergleich
Sehen Sie den Unterschied unserer fachgerechten Ausführung. Durch professionelle Untergrundvorbereitung und präzisen Schichtaufbau verwandeln wir beanspruchte Oberflächen in makellose, langlebige Böden. Ziehen Sie den Regler nach links und rechts, um das Ergebnis zu vergleichen.
Ihre Vorteile
Das zeichnet unsere Systeme und die handwerkliche Ausführung aus.
Sofortiger Wasserstopp
Schnell aufschäumende 1K/2K-Polyurethanharze (Injektionsschaum) stoppen drückendes Wasser innerhalb von Sekunden.
Dauerhafte Elastizität
Nachextrudierte Massivharze verbleiben dauerelastisch und fangen zukünftige Bauteilbewegungen rissfrei auf.
Kraftschlüssiger Verbund
Einsatz von niedrigviskosen Epoxidharzen stellt die ursprüngliche Zug- und Druckfestigkeit des Bauteils wieder her.
Minimalinvasives Verfahren
Kein aufwendiges Aufgraben von außen nötig – die Verpressung erfolgt direkt von der Bauteilinnenseite über Bohrpacker.
WTA- und Trinkwasserzulassung
Geprüfte Injektionsstoffe, zertifiziert für Trinkwasserbehälter und sensible Grundwasserzonen.
So arbeiten wir
Von der ersten Analyse bis zur fertigen Endkontrolle gehen wir methodisch und präzise vor.
Feststellung des Rissverlaufs, des Feuchtegrads (trocken, feucht, wasserführend, drückend) und der Rissbreite.
Versetztes Bohren im 45°-Winkel zum Rissverlauf, um den Riss im Bauteilkern exakt zu schneiden.
Setzen und kraftvolles Verspannen von hochdruckfesten Stahl- oder Messingpackern mit Rückschlagventilen.
Bei Wasserdurchtritt Injektion von PU-Reaktionsharzschaum zur sofortigen Verdrängung des Wassers.
Nachinjektion von porenfreiem Polyurethan-Massivharz oder Epoxidharz bis zum vollständigen Materialaustritt am Nachbarpacker.
Demontage der Packer, Ausbohren der Öffnungen und bündiger Verschluss der Bohrlöcher mit Quellmörtel.
Häufige Fragen
Wichtige bautechnische Details und Antworten direkt auf den Punkt formuliert.
Projekt-Beratung Frankfurt
Haben Sie tiefergehende Fragen zu Trocknungszeiten, Lastklassen oder Schichtstärken? Unser Meister-Team berät Sie gerne unverbindlich.
Wie unterscheidet sich die kraftschlüssige von der elastischen Rissverpressung?
Bei der elastischen Verpressung (Ziel: Abdichtung) werden flexible Polyurethanharze eingesetzt, die sich verformen können, wenn das Bauwerk temperaturbedingt arbeitet. Bei der kraftschlüssigen Verpressung (Ziel: Statik) kommen hochfeste Epoxidharze zum Einsatz, die die Betonflanken wieder mechanisch fest miteinander verbinden.
Kann ein Riss verpresst werden, während aktiv drückendes Wasser austritt?
Ja, dafür nutzen wir das 2-Stufen-Injektionsverfahren: Zunächst wird ein stark hydrophiles Polyurethanharz injiziert, das bei Kontakt mit Wasser sofort um das 30- bis 40-fache aufschäumt und den Wasserfluss temporär stoppt. Unmittelbar danach wird ein Massivharz nachinjiziert, das nicht schäumt, sondern porenfrei und dauerhaft elastisch aushärtet.
Warum reicht es nicht aus, einen wasserführenden Riss oberflächlich mit Spachtelmasse zu verschließen?
Weil der hydrostatische Wasserdruck (z.B. Grundwasser) die oberflächliche Spachtelmasse nach kurzer Zeit wieder absprengt oder sich das Wasser einen Weg daneben sucht. Die Rissverpressung füllt den Riss im gesamten Bauteilquerschnitt über die volle Wandstärke von 20 bis 40 cm aus.
Welche Injektionsdrücke werden beim Verpressen verwendet?
Je nach Bauteil und Rissbeschaffenheit arbeiten wir im Hochdruckverfahren mit 50 bis 200 bar, um sicherzustellen, dass selbst feinste Rissverästelungen (< 0,2 mm) vollständig mit Harz penetriert werden. Bei sensiblem Mauerwerk kommt das Niederdruckverfahren mit Klebepackern zum Einsatz.
Muss für eine Rissinjektion der Garten oder die Straße von außen aufgegraben werden?
Nein, das ist der entscheidende Vorteil: Die Injektion erfolgt zu 100% von der Innenseite des Kellers oder der Tiefgarage aus. Es sind keine Erdarbeiten im Außenbereich erforderlich.
Wie wird kontrolliert, ob der Riss vollständig mit Harz ausgefüllt ist?
Wir injizieren sukzessive von unten nach oben. Sobald das Material unverfälscht und blasenfrei aus dem nächsten, höher liegenden Packer austritt, ist der lückenlose Verfüllungsgrad dieses Segments sichergestellt.